Stadt Rapperswil

Rapperswil-Jona (www.rapperswiljona. ch) ist mit mehr als 26‘000 Einwohnern die zweitgrösste Stadt im Kanton St. Gallen. Neben zahlreichen Handwerk- und Gewerbebetrieben sowie Industrieunternehmen mit Weltruf ist vor allem der Dienstleistungsbereich stark vertreten. Wappen und Stadt zieren Rosen: In den öffentlichen Gärten blühen von Juni bis Oktober mehr als 15‘000 Rosenstöcke in über 600 Sorten. Die Stadt am oberen Zürichsee hat mit ihrer malerischen Altstadt und dem mittelalterlichen Schloss viel zu bieten. Unter anderem ist sie eng mit der Zirkusdynastie der Familie Knie verbunden: Seit 1919 hat der Schweizer National Circus sein Quartier in Rapperswil.

Veränderte Arbeitsweisen, ein wachsendes Online-Angebot und die grosse Abhängigkeit von Software und Internet im Schulbetrieb stellen die kommunale Informatik auf den Prüfstand. „Nonstop-Verfügbarkeit, unabhängig von Tag und Uhrzeit, ist heute der Standard, der aber ohne Redundanz und hohe Verfügbarkeit nicht haltbar ist“, sagt Mario Göldi, Leiter Informatikdienst der Stadt Rapperswil- Jona. „Bei uns hätte ein Brand oder Wasserschaden genügt, und in Verwaltung und Schulen wäre nichts mehr gegangen. Dieses Risiko war zu gross. Wir mussten die Infrastruktur räumlich und technisch aufrüsten, um das Funktionieren und die Effizienz der Informatik sicher zu stellen.“

Ob Risikominimierung oder VDI – die Stadt Rapperswil-Jona benötigte eine Storage-Infrastruktur auf der Höhe der Zeit. In einer WTO-Ausschreibung wurden Kriterien wie Hochverfügbarkeit, Sicherheit, Performance, technische Effizienz und Wirtschaftlichkeit festgelegt. Zusätzlich kam es auf die Integration mit Produkten von Microsoft und VMware an. Mario Göldi ist Standardisierung enorm wichtig: Denn Vereinheitlichung hilft, den Aufwand für Betreuung und Support so niedrig wie möglich zu halten.

Die beste wirtschaftliche Bewertung erhielten die Lösungen von NetApp, angeboten von BSR & Partner. „Als öffentlicher Auftraggeber sind wir an die Ergebnisse der Ausschreibung gebunden. Umso angenehmer war es, in BSR & Partner einen sehr kompetenten und erfahrenen IT-Partner zur Seite zu haben. Das Projekt verlief völlig reibungslos. Das habe ich in 30 Jahren IT noch nicht erlebt“, sagt Göldi anerkennend. Neben der Ausfallsicherheit des Storage spielte dessen Performance für die virtuellen Umgebungen eine Schlüsselrolle. BSR & Partner empfahl eine Kombination aus NetApp Flash Cache und der gebündelten Leistung zahlreicher SAS Disks. Bei häufig genutzten Daten kommt der schnelle Cache zum Zug. Der Zugriff darauf erfolgt komplett automatisch und reguliert sich selbst – ohne programmierte Vorgaben oder physische Verschiebung von Daten.

An den beiden Hauptstandorten wurde je ein FAS3240 System installiert. Neben CIFS kommt iSCSI als Ersatz für Fibre Channel zum Einsatz. Die Verbindungen zwischen Storage und Netzwerk sind doppelt geswitcht, um die Datenpfade abzusichern. Synchrone Datenspiegel im Verbund mit automatischem Failover sind die Basis für Ausfallsicherheit und Business Continuity. Damit sind auch Wartungsarbeiten oder Kapazitätsausbau unterbruchsfrei möglich. Mario Göldi ist hoch zufrieden: „Der Storage läuft wie ein Schweizer Uhrwerk, absolut präzise und zuverlässig. Bislang hatten wir keinerlei Ausfall.“ Den Härtetest „Stecker ziehen“ hat das System mit Bestnoten bestanden: Die Übernahme des Betriebs am zweiten Standort verlief exakt nach Plan. Auch das Backup bekam eine neue Dimension. Stündliche Snapshots statt wie bisher nur tägliches Backup liefern deutlich mehr Anlaufpunkte für Restores. Die Benutzer können gelöschte oder ältere Versionen ihrer Dateien selbst zurücksichern – ohne erst ein Ticket zu öffnen und auf Antwort zu warten. 

Mario Göldi Leiter Informatikdienst
Wir sind an die Ausschreibung gebunden. Umso angenehmer war es, in ITRIS Enterprise einen sehr kompetenten IT-Partner zur Seite zu haben. Das Projekt verlief völlig reibungslos. Das habe ich in 30 Jahren IT noch nicht erlebt.

 

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